Landquart – MastrilsSpigPfäfers – Bad Ragaz ca. 4 Std.

 

 

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Anreise mit dem Auto

bis Bad Ragaz. Da parkieren und mit der Bahn nach Landquart weiterreisen.

 

Anreise mit der Bahn

bis Landquart

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Wir starten unsere Wanderung am Bahnhof in  Landquart (523m). Zuerst geht es über den Parkplatz, dann über einen Steg über die Landquart und der Bahnlinie entlang. Nach einem kurzen Stück stehen wir an der grossen Prättigauerstrasse. Unter der Bahnlinie durch, einen kurzen bogen und wir sind auch schon unter der Autobahn durch. Wer noch nicht genug Proviant im Rucksack hat, kann da im Coopshop noch einkaufen. Wir wandern nun über die Rheinbrücke (521m) nach Mastrils.

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Der steile Kirchenstutz lässt einem schon recht ins schnaufen kommen. Nun folgen wir bis Punkt 653m der Fahrstrasse. Der Verkehr hält sich da in Grenzen. In der Kurve zweigen wir rechts ab. Ein schöner Naturweg folgt nun. Immer schön gleichmässig steigt es meistens im Wald an. Immer wieder gibt es freie Sicht ins Rheintal und in das gegenüber liegende Prättigau.

 

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So steigen wir durch den Hagwald hoch. Nach Punkt 1003m sind es nur noch ein paar kurze Kehren und wir sind in Spig (1085m) angelangt. Eine wunderschöne fast flache Gegend lädt zur Pause ein. Bei der herrlichen Aussicht schmeckt unser hochgeschlepptes Picknick doppelt gut. Ganz links sehen wir den Piz Vilan, etwa in der Mitte über dem Prättigau die Sulzfluh und ganz rechts haben wir die Scalottaskette im Blickwinkel.

 

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Beim Schlüechtli (1095m), der höchste Punkt dieser Wanderung, marschieren wir zwischen den Häusern durch. Es wäre da gut markiert, wenn man die Augen offen hätte für Markierungen. Nach dem Schlüechtli geht es zuerst durch eine „Hole“ hinunter. Dann halten wir uns links. Auf der gegenüberliegende Seite von der Wiese ist das Wegzeichen nach einigem umherschauen doch noch auffindbar. Da geht es über eine Steinkuppe, die sogleich die Kantonsgrenze zwischen Graubünden und St. Gallen markiert.

 

Jetzt kommt ein sehr, sehr steiler Abschnitt. Das Weglein ist schmal und geht da an einem sehr steilen Hang entlang. Bei Nässe ist dieser Weg nicht zu empfehlen, da grosse Rutschgefahr. An zwei, drei stellen geht auch das Weglein für ganz kurze Momente auch steil runter. Aber mitten in diesem Trubel haben wir die schönste Sicht ins Rheintal hinunter.

 

Nach ca. 400m ist das schlimmste überstanden. Noch ein paar Kehren und wir stehen wieder auf einem Fahrweg.

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Gleichmässig geht es nun auf diesem Naturweg runter. Hie und da haben wir freie Sicht in das Rheintal. Auf der gegenüberliegende Seite sind die Rebberge von der Bündner-Herrschaft zu sehen. So gelangen wir nach einer gewissen Zeit auf eine asphaltierte Strasse (783m).

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Nun folgt eine Steigung. Dieses Stück erscheint uns lang. Autos brausen an einem vorbei. Leider müssen wir auf der Strasse wandern. Unter uns sehen wir die Ruine Wartenstein mit dem Fläscherberg im hintergrund-   Auch ein Wasserfall singt uns sein Lied vor. So gelangen wir nach Pfäfers (820m).

 

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Wer da nicht mehr weiter wandern mag, kann sich mit dem Bus nach Bad Ragaz hinunter fahren lassen.

 

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Ich bin nun der Strasse hinunter gefolgt. Bin weiter unten in den Burgenweg eingebogen und an der Rne. Wartenstein vorbei gewandert. Da folgt nun ein steiler Abstieg. Das Weglein ist aber gut. Zweimal die Strasse überqueren  und bald wird es flach. Etwas oberhalb vom Thermalbad wandern wir durch den Wald. Im Frühling duftet es da stark nach Bärlauch.

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Durch das schmucke Bad Ragaz laufen wir nun zum andere Ende des Ortes, wo der Bahnhof (502m) steht. Unterwegs hat es Restaurants, wo man sich hinsetzten kann, um den Tag noch zu Ende zu geniessen.

 

Wanderschuhe sind immer gut.

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Sardona Nr. 247 oder 1:25'000 Vättis Nr. 1175. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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