Naraus - Segnaspass – Niederen ca. 5 Std.

 

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Anreise mit dem Auto

Das Auto von Vorteil in Ziegelbrücke parkieren.

Weiterreisen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

 

Anreise mit der Bahn

Bis Chur, da in den Bus nach Flims / Bergbahnen  http://www.flims.com  umsteigen.

 

 

 

In  Flims steigen wir in die Foppa - Naraus auf die  Sesselbahn und lassen uns damit bis Naraus (1840m) hochtragen. Da kann man sich im Restaurant noch stärken für diese Wanderung. Zuerst steigt es an, dann wird es fast flach. Immer weiter in das Tal hinein wandern wir, immer schön Richtung Camona da Segnas.

 

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Bei Punkt 2092m sehen wir unter uns noch einen weiteren Wegweiser. Wir wandern aber  rechts hinauf Richtung Fil de Cassons. Es lohnt sich. Rechts unter uns sehen wir die geschwungenen Flussläufe von Segnas Sut. Beim Crap la Tgina (2323m) wandern wir links weiter. Da ist zum ersten mal der Segnaspass angeschrieben. Bald erwartet uns eine landschaftliche Überraschung. Zuerst hört man nur das Rauschen eines Baches. Aber wo ist er. Weit unter uns in tiefen Rillen hat er seinen Weg in den Felsen gefressen. In etliche Strudeltöpfe  können wir staunend ohne Gefahr hinunter schauen.

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Doch es heisst weiterwandern. Nun sehen wir dann auch bald woher die Wassermassen herkommen. Die Ebene von Plaun Segnas Sura speist von allen Seiten diesen Bach. Weit hinten können wir sogar den Segnasgletscher erkennen.

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Bei Siala werfen wir einmal einen Blick zurück und können so beide Ebenen noch einmal bestaunen.

 

panorama 1

 

Auf der linken Seite kommen die Tschingelhoren immer näher und näher. Auch das Martinsloch ist nun immer besser und besser zu erkennen.

 

panorama 2

 

Die grossen Felsbrocken laden zu einer Picknickpause ein. Eine Stärkung tut gut vor dem letzten grossen Aufstieg. Wir wandern immer in der gleichen Richtung weiter, bis wir am Hang angekommen sind. Meistens liegt in diesem Abschnitt noch alter Schnee.

 

Nun halten wir uns links und steigen so dem Hang entlang Richtung Felswand. Da ist nun fast Kletterkunst gefragt. Seile und Eisenstangen erleichtern uns das Hochsteigen. Es lohnt sich. Der Blick zurück ist nicht zu verachten, denn wir sehen einen Teil von unserem zurückgelegtem  Weg. Wir stehen auf dem höchsten Punkt dieser Wanderung auf dem Pass dil Segnas (2627m).

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Vor uns öffnet sich das Glarnerland mit all seinen Gipfeln. Um die Ecke steht ein alter Militärbunker. Wer da möchte kann sich bei Kaffee oder sonst einem Getränk stärken. Ob diese Station immer bewirtet ist, entzieht sich leider meinen Kenntnissen.

 

panorama 3

 

Nun geht es runter, runter und runter. Steil ist es, aber das Weglein ist gut. Weit unten sehen wir Häuser, da müssen wir hin. Aber der Blick sollte doch auch mal wieder zurückgehen. Die verschiedenen Farben der Felsen ist da krass. Wie  mit einem Massstab gezogen ziehen die Farblinen der Felswand entlang. Ein paar Mal geht es nun über Bäche, diese Übergänge sind etwas ausgesetzt, mit der nötigen Vorsicht aber kein Problem.

 

Endlich gelangen wir zu Seilbahn (1479m). Etwas darunter gibt es eine Berghütte, da kann man sich stärken und auch die müden Beine unter dem Tisch ausgiebig  strecken. Ein Kurzer Aufstieg und wir sind bei der Niederen – Zündli  Seilbahn http://www.bergbahnen.org  Noch einmal ein letzter Blick auf das Martinsloch und schon schweben wir in das Tal hinunter.

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Eine alte aber tüchtige Kistenbahn  trägt uns über die Schlucht nach Zündli (1039m) hinunter. Wir sind froh darum, denn die Knie schlottern immer noch vom Abstieg. Wer aber nicht mit der Bahn fahren will, kann den Abstieg auch zu Fuss machen. Von Zündli ist es noch fast ein Katzensprung (10 min.) bis zur Postautohaltestelle.

 

Diese Wanderung ist gut ausgeschildert. Sie sollte aber nur gemacht werden mit guter Trittsicherheit, guter Kondition und sicherem Wetter. Wanderschuhe, Regenschutz, Verpflegung und genug zu Trinken sind ein Muss.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Sardona Nr.247 oder 1:25'000 Flims Nr. 1194 und Elm Nr. 1174. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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