Madrisa – Rätschenjoch – St. Antönien ca. 6 Std.

 

Anreise mit dem Auto

bis nach Küblis, da in die Bahn umsteigen. Mit der Bahn bis Klosters – Dorf weiterreisen.

 

Anreise mit der Bahn

bis nach Klosters – Dorf.

 

Heimreise

von St. Antönien mit dem Bus nach Küblis. Da steht das Auto, oder die Bahn fährt einem nach Hause.

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Von Klosters – Dorf lassen wir uns von der Madrisabahn zur Station Madrisa (1884m) hochtragen. Schon da erwartet uns einen herrlichen Blick in die Prättigauerberge.

 

 

Wer möchte, kann sich da für diese Wanderung stärken. Über Untersäss (1940m) gelangen wir leicht steigend zu Punkt 1978m. Da wird es nun steiler. Mit Schweisstopfen an der Stirne gelangen wir zur Alp Obersäss (2158m). Nun geht es fast flach weiter am Hang entlang in das Tal hinein. Der weisse Karst erscheint von weitem wie ein Schneefeld. Bald einmal beginnt es wieder zünftig zu steigen an. Der Weg ist aber niergens gefährlich. Im leichtem Zickzackkurs gewinnen wir bald an Höhe und gelangen so auf das Rätschenjoch (2602m). Welch herrliches Panorama. Da kann man sich ruhig niederlassen, um das mitgetragene Picknick einfach zu geniessen.

 

Wie eine Gletscherzunge hat sich da der Karst ausgebreitet.

 

 

Vor uns liegt das Tal, in welches wir absteigen, darüber sind die Grenzgipfel zu Österreich zu sehen.

 

 

Die Prättigauer - und in der  Ferne die Glarnergipfel  streben dem blauem Himmel entgegen.

 

 

Nun beginnt der Abstieg. Ein kurzes Stück geht es am Karstgestein entlang. Bis zum Punkt 2304m haben wir schon einige Felsstufen hinter uns. Nun  haben wir unter uns eine steile Felswand. Zuerst scheint sie nicht überwindbar zu sein. Aber da taucht ein Geröllfeld auf und da muss man mit der nötigen Vorsicht an der rechten Felswand entlang absteigen. Zum Glück ist dieser Abschnitt nur kurz. Nun geht es dem Hang entlang zu Punkt 2004m.

 

Da wird es flacher und bald ist die Siedlung Sunnistafel (1747m) erreicht. Da kann man sich im Bergrestaurant stärken. Mal auf der Alpstrasse, mal auf Abkürzungen gelangen wir zur Siedlung Rüti (1461m). Der Blick zurück zeigt uns fast den ganzen Weg, wo wir hinunter gewandert sind. 

 

 

 

Leider müssen wir auf dem letzten Teilstück auf der Asphaltstrasse nach St. Antönien (1420m) weiter wandern. In einem der Restaurants lässt es sich ruhig auf das Postauto warten. Nun geht es gemütlich sitzend hinunter nach Küblis und auf die Heimreise.

Die Wanderung sollte nur mit Wanderschuhen gemacht werden. Der Weg ist gut, bis an wenige Stellen, wo man mit der nötigen Vorsicht gut meistern kann. Picknick, genug zu trinken und den Regenschutz nicht vergessen.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Prättigau Nr. 248 oder 1:25'000 Serneus Nr. 1177. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

 

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