Thusis – Ruine Tagstein – Dürrwald - Nolla – Urmein – Thusis ca. 6 Std.

 

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Anreise mit dem Auto

bis Thusis

 

Anreise mit der Bahn

bis Thusis

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Wir starten unsere Wanderung am Bahnhof Thusis (697m). Wir brauchen nur dem Wegweiser Ruine Ober Tagstein zu folgen. Am Dorfrand von Thusis überschreiten wir die Nolla. Danach zweigen wir rechts ab und da beginnt es zu steigen an. Immer schön gleichmässig. Bei Unterem Boden zweigen wir links ab. Dann geht es immer in gleicher Richtung bald in den Wald hinein. Da kommen wir auch wieder auf die Fahrstrasse. Bei Punkt 853m macht der Weg eine Spitzkehre.

 

Nun geht es in Entgegengesetzter Richtung weiter. Zwischenhinein können wir auf Thusis runter blicken und auf der gegenüberliegenden Seite an den Heinzenberg. Bei Punkt 947m macht es wieder kehrt und bei Punkt 991m noch einmal. Bald verlassen wir links abbiegend die Strasse. Ein kurzes Stück geht es flach weiter, dann geht es wieder rechts weiter.

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Da steigt es nun zünftig an. Das Weglein ist schmal und steil. Zum Glück spendet der Wald uns schatten. Wie aus dem nichts taucht die Ruine Ober Tagstein (1132m) im Walde vor uns auf.

 

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Die steht auf einer Felsnase. Auf einer glitschigen Treppe steigen wir hoch und stehen nun erst wirklich davor. Über eine breite Holztreppe können wir ins innere der Ruine hochsteigen.

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Aus den Luken sehen wir nun, was für einen weiten Weitblick man da oben hat.

tagstein

 

Wir wandern weiter  Richtung Saissa Der Weg steigt wieder. Man muss ein bisschen schauen, bis man eine Wegmarkierung findet. Der Weg wird flacher, aber dafür wird unsere Schwindelfreiheit am Felsband entlang getestet. An einem Seil kann man sich zur Sicherheit festhalten. Zwischen den Bäumen durch können wir immer wieder auf die Ruine zurückblicken.

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Plötzlich stehen wir auf einer Wiese (1193m). Am Waldrand entlang steigen wir nun hoch. Oben im Wald findet sich der Weg auch wieder. Noch ein Stück hoch und nun geht es erst einmal runter auf 1192m.

 

Da kommen wir wieder auf die Fahrstrasse. Durch die Bäume können wir immer wieder auf die gegenüberliegende Seite Blicken. Der folgen wir nun immer mehr oder weniger steigend bis Dürrwald (1377m) höchster Punkt unserer Wanderung.

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Von Dürrwald haben wir einen schönen Blick an den Heinzenberg und auf das Domleschg mit der Scalottaskette im Hintergrund.

dürrwald

 

Da zweigen wir rechts ab Richtung Urmein  und nun geht es erst einmal runter. Einzelne Wegmarkierungen weisen uns den Weg. Oberhalb eines Wasserfalles müssen wir den Namenlosenbach überqueren. Wo und wie ist jedem selber überlassen. Auf der anderen Seite hat es einfach wieder eine Markierung. Auf einem etwas rutschigen Weg mit einem Seil gesichert geht es nun weiter. Bald ist der Untergrund wieder fester und es geht wieder Bergab. Die Wiss Nolla ist mit einigen Schwierigkeiten auch überquert. Ein kurzes Stück geht es dem Hang entlang und wir stehen vor der Schwarz Nolla (1121m). Nun wir sind geübt, ohne nasse Socken zu kriegen über den Bach zu springen. Der Weg  geht wieder aufwärts. Schmal und mancherorts fast überwachsen, so geht es weiter. Hie und da gibt es eine Markierung. Nach dem Wegweiser wird es flacher. Die folgenden Bäche haben nun eine Brücke um sie zu überqueren.

 

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Bei Punkt 1254m wandern wir meistens auf Wiesen weiter. Auf dem linken Foto schauen wir zurück in das wilde Nollagebiet mit dem Piz Beverin im Hintergrund. Weidendes Vieh begrüsst uns. Unser Blick kann wieder in die Ferne schweifen.

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Fast flach und nun auf breitem Weg wandern wir nach Urmein (1264m) am Heinzenberg. Wer möchte, kann sich da ins Postauto setzten und nach Thusis runterfahren. Ich bin aber weiter gewandert nach Richtung Thusis. Meistens auf Nebenstrassen aber leider meistens auf Asphalt. Am Birkenhof vorbei und an weiteren schönen Bauernhöfen geht es nun immer Bergab.

 

Auf der anderen Talseite sehen wir fast den ganzen Weg, wo wir gewandert sind.

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Im Walde versteckt steht die Ruine Ober Tagstein

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Fast flach sind da die Wiesen.

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Bei Punkt 992m zweigen wir rechts ab. Über Dalaus (919m) gelangen wir nach Cresta. Kurz nach Cresta bin ich dann rechts abgebogen Richtung Nolla. Bei der nächsten Abbiegung bin ich dann links abgebogen und bin im Oberdorf von Thusis gelandet. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof.

Für diese Wanderung braucht es Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Sie ist nicht für Kinder geeignet. Auch das Wetter muss gut sein, denn die Bäche können bei Hochwasser nicht überquert werden. Die Wanderung bietet aber viel Abwechslung.

 

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Safiental Nr. 257 oder 1:25'000 Thusis Nr. 1215. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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