Obermutten – Muttneralp – Muttnerhorn – Alp da Stierva – Obermutten ca. 5 Std.

 

Anreise

mit der Bahn bis Thusis, da in das Postauto nach Obermutten umsteigen (reservieren obligatorisch Tel. +41583863283)

 

Anreise

mit dem Auto bis nach Obermutten.

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Rundwanderung

 

Auf der Karte ist ein Teil von der Wanderung kein Weg eingezeichnet. Bei guter Sicht ist diese Wanderung aber ohne Gefahr gut machbar. Aber bitte mit Karte.

 

An unserem Wanderweg steht die Kirche von Obermutten (1863m).

 

Sie zählt zu den einmaligen Sakralbauten der Schweiz. Sie ist das einzige Gotteshaus, das ganz aus Holz gefertigt wurde. Die umliegenden Lärchenwälder boten dazu das geeignete Material. Wie eine Holztafel über dem Eingang besagt, datiert das Baujahr der Kirche von 1718. Einzig der Dachreiter, der zwei Glocken beherbergt, stammt von 1930.Der Innenraum der Kirche ist unprätentiös gehalten. "Er macht klar," so der Bündner Kunstpfarrer Dieter Matti, "dass für unseren Weg zu Gott ‚eine Scheune’ genügt." Neben der schlichten Kanzel findet sich eine schmucke Orgel, leicht erhöht auf der Chorempore. Alle Holzbestandteile – inklusive Holzpfeiffen – sind historische Substanz. Ein gewisser Heinrich Ammann aus Wildhaus hat diese sog. Toggenburger Hausorgel anno 1807 geschaffen, worüber ein Zettel im Ventilkasten Zeugnis ablegt. Das "Holzkirchli" bietet in seiner schlichten Art Raum für Einkehr und Besinnung. Der Kirchenschlüssel kann direkt in einem der beiden Restaurants bezogen werden.

 

Immer etwas Ansteigend gelangen wir über den Cher (1982m) die Muttneralp (2126m). Da ist der Weg gut. Bei der Muttneralp machen wir einen linken Winkel. Nun steigen wir gerade hoch, immer dem höchsten linken Gipfel entgegen. Da lohnt es sich in langen Hosen aufzusteigen. Die Alpenrosenstauden stehen des öftern im Wege. Dieser Abschnitt ist meistens Weglos und nicht markiert.

Auf dem Foto stehen wir etwas oberhalb von der Muttneralp. Das Tal liegt noch unter dem Nebel.

 

Da geniessen wir das Panorama vom Gipfel aus.

 

 

Wir wandern nun Südostwärts dem Grat entlang. Einmal rauf einmal runter geht es nun weiter. Mit etwas Glück bekommt man Murmeltiere zu Gesicht. Auch da keine Markierungen. Aber immer wieder sind Anzeichen von Weglein zu erkennen. Den Punkt 2370m umrunden wir dann auf der linken Seite.

 

Da kommen wir wieder in einen offiziellen Wanderweg (2322m). Aber auch der ist kaum ersichtlich. Das weidende Vieh hat viele Wege gemacht. Wir wandern nun weiter Richtung Ziteil. Bei Punkt 2442m verlassen wir diese Route und zweigen links ab Richtung Alp da Stierva. Da haben wir fast den ganzen Grat vor unseren Augen, wo wir gewandert sind.

 

 

Wir wandern nun auf dem Grat runter. Bald kommt Obermutten zum Vorschein.

 

 

Auf der rechten Seite haben wir die Alp da Gaglignas und das Seelein Lais. Palarel auf der linken Seite unten sehen wir 2 kleine Ställe. Rechts davon ist ein Wegweiser auszumachen. Wir verlassen nun den Grat und wandern über Alpweiden zu dem Wegweiser (2133m). Da ist auch Obermutten angeschrieben. Mal leicht steigen d mal leicht runter, über Bäche, nasse Stellen wandern wir weiter. Es wird sich lohnen, die Hosen zu waschen und die Wanderschuhe zu reinigen. Schade, dass dieser Wegabschnitt in einem so schlechtem zustand ist.

 

So gelangen wir wieder in den Weg, wo wir aufgestiegen sind. Nun ist es nur noch ein Katzensprung nach Obermutten hinunter. Wer möchte kann die Wanderung im Restaurant ausklingen lassen.

 

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Safiental  Nr.257 oder 1:25'000 Thusis Nr. 1215 und Andeer Nr. 1235. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

 

zurück