Riederalp - MossfluoMaerjelesee – Gletscherstube – Fiescheralp ca. 5 Std.

 

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Anreise:

Mit der Bahn oder Auto bis Mörel, dann mit der Gondel auf die Riederalp.

 

Die Fahrpläne finden sie unter:

www.sbb.ch         www.riederalpbahnen.ch

 

Rückreise:

Mit der Gondel vom Kühboden (Fiescheralp) http://www.eggishorn.ch

nach Fiesch und wer das Auto in Mörel hat, mit der Bahn nach Mörel.

 

Von der Greicheralp (1905m) erreichen wir zu Fuss in 10 Min. die Mossfluosesselbahn. Wer sich auf dieser Strecke  noch gerne stärken möchte, hat da genug Möglichkeiten. Die Sesselbahn schwebt nun mit uns auf die Mossfluo (2332m). Schon haben wir einen herrlichen Weitblick. Die Walliserberge lassen grüssen. Bei guter Sicht ist auch das Matterhorn auszumachen. Aber wir wandern in die andere Richtung, dem Aletschgletscher entgegen. Der Weg geht runter. Bei Biel (2248m) hat es etliche Wegvergabelungen, aber wir halten uns immer in Richtung Märjelesee. Der Weg führt etwas oberhalb dem Gletscher entlang, mal etwas rauf und mal wieder runter, aber immer schön gemütlich. Was wir da auf diesem Stück Erde vor uns sehen, ist einfach unbeschreiblich, der Aletschgletscher. 27 Milliarden Tonnen Eis ist in Bewegung. Er ist der grösste Süsswasserspeicher des Alpenraumes. Seine Länge beträgt 24 km seine max. Eisdicke 900 m und bedeckt eine Fläche von 85 Quadratkilometer. Der Kollos Bewegt sich 200m im Jahr. Im ewigen Eis sind 11,7 Billionen Liter Süsswasser gebunden. Würde man das Wasser in Riesentanker (Fassungsvermögen von 125’000m³) abfüllen, ergäbe das einen Konvoi mit einer Länge von 27'000 km, oder 2/3 des Erdumfanges. Die Schweizerbevölkerung könnte während rund 18 Jahren mit Trinkwasser versorgt werden.

Bei 2347 Höhenmetern haben wir auch den Blick auf die Rückseiten von Bekannten, Jungfrau, Mönch und Eiger, eingebetet ist auch das Jungfraujoch auszumachen. Bei Märjelesee tauchen wir in eine ganz andere Welt. Stein und Fels sind glatt poliert, aber auch hochmoorige Biotope säumen den Weg. Der Märjelesee war früher viel grösser und durchbrach immer wieder den sperrenden Eiswall, um dann am Gletscher entlang ins Tal zu stürzen und schlimme Verwüstungen in der Umgebung von Brig anzurichten. Durch den bau des Stausees (Vordersee) wurde dies dann verhindert. Durch einen Stollen wurde früher das Wasser dann abgeleitet und schon dazumal zum bewässern der Wiesen und Felder genutzt. Bald einmal haben wir die Gletscherstube (2357m)erreicht.

 

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Da kann man sich stärken. Die Auswahl ist klein, aber fein. Ein paar Schritte zurück und wir wandern durch den ehemaligen Wasserstollen (eine Taschenlampe ist von Vorteil). Bald einmal ist Obers Tälli (2335m) erreicht. Schön wieder im grünen zu sein. Der herrliche Blick ins Oberwallis ist auch nicht zu verachten. Über Salzgäb erreichen wir auf gemütlichem Weg die Fiescheralp (2212m). Da wartet schon die Gondel, wo uns wieder, um ein Erlebnis reicher, ins Tal runter gondelt.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Jungfrau Nr.264 / 1:25'000  Aletschgletscher Nr. 1269. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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