Hohgant übers Ällgäuli ca. 5 Std

 

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Die Anreise

ist für diese Route eigendlich nur mit dem Auto möglich.

 

Wer aber doch mit der Bahn und Bus anreisen möchte, kann das bis Habkern machen. Von da ist dann je über 1 Std Fussmarsch nötig, um an den Ausgangspunkt der Wanderung zu gelangen.

Den Fahrplan finden sie unter www.sbb.ch

 

 

Das Auto im Schatten der Bäume parkiert (1586m), so kann die Wanderung beginnen. Der Fahrweg steigt zuerst einmal an, aber bei (1693m) wird es flach. Den Bach, wo wir überqueren ist ein Zufluss der jungen Emme. Bald ist die  Alp Ällgäuli (1712m) erreicht. Ja wir sind schon noch in der Schweiz. Der Name könnte einem schon etwas verwirren. Da verlassen wir links den Fahrweg und marschieren steigend dem Hang entlang. Bei der Weggabelung (1897m) geht’s wieder links. Nun beginnt es erst recht zu steigen an. Der Weg wird steiniger. Mit etwas Glück kann man da Edelweiss betrachten. Da kommt man recht ins Schnaufen und schwitzen, den die Sonne brennt in den Hang hinein. Zuerst besteigen wir den Furggengütsch (2196m) (Ostgipfel) und geniessen den Rundblick ins innere Emmental und in die Weite der Landschaft. Leider müssen wir ein kurzes Stück auf dem gleichen Weg zurück, um auf den eigentlichen Hauptgipfel des Hohgant (2163m) zu gelangen. Platz hat es viel, um sich niederzulassen. Aber auch die Aussicht lässt nichts zu wünschen übrig

 

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             Blick zurück auf den Ostgipfel

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Im Hintergrund Eiger, Mönch und Jungfrau

 

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Der Abstieg beginnt eher Flach und die Steinigi-Matte macht ihrem Namen alle Ehre. Wer mag wohl all diese Steine so aneinander geschichtet haben?

Aber ein paar Hindernisse gibt es doch auf dem Abstieg. Die Steine sich da doch etwas zu wirr angeordnet. Trittsicherheit ist da schon gefordert. Das Foto rechts, sieht es nicht fast aus wie die Chinesische Mauer?

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Und auch die Muskeln beginnen sich bemerkbar zu machen. Runter gehen lieben sie halt nicht so besonders. Bei (1847m) ist das schlimmste überstanden. Über den Grat geht’s nun auf (1738m) runter und dann sind wir auch schon im Fahrweg, wo wir am morgen unsere Wanderung gestartet haben. Das Auto nimmt uns wieder herzlich in empfang. Und wer Lust hat, kann da noch bräteln. Eine Feuerstelle ist neben dem Parkplatz vorhanden.

Die Wanderung braucht eine gewisse Kondition und Trittsicherheit. Regenschutz, Imbiss und genügend zu Trinken gehören in den Rucksack.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Interlaken Nr.254 u. Escholzmatt Nr. 244/ 1:25'000 Beatenberg Nr. 1208 und Eggiwil Nr. 1188. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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