Handegg – Chüenzentennlen – Gelmersee – Gelmerhütte – Gelmerbahn ca. 7 Std.

 

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Anreise mit der Bahn, Bus oder Auto

bis Handegg

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

2-Tagesrundtour

 

Wir starten unsere Wanderung beim Hotel Handegg (1401m). Wer möchte, kann sich hier noch stärken für die vorgesehene Tour. Zuerst geht der Wanderweg an der Passstrasse entlang. Immer weiter und weiter entfernen wir uns nun der Strasse. Unser Weg steigt nun immer leicht gleichmässig an. Es geht immer in der gleichen Richtung dem Hang entlang. Schön ist der Blick zurück.

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Unter uns sucht sich die Aare ihren Weg. Die Passstrasse ist bei vielem Verkehr nicht zu überhören. Für ein kurzes Stück geht es sogar etwas runter. Nachdem wir die Aare überquert haben erreichen wir den Wegweiser Chüenzentennlen, noch ein kurzer Aufstieg und wir stehen an der Grimselpasstrasse (1596m).

 

Die ist schnell überquert und unser Weg steigt weiter an. So erreichen wir den Stockseemli - See (1618m). Da gibt es herrliche Plätze, um eine Rast einzulegen. Im Spätsommer kann man da Heidelbeeren pflücken. Die Hochspannungsleitungen stören etwas die Umgebung. Eine der Staumauern von der Grimsel ist von da, gut zu sehen.

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Bald steigt es mehr an. Teils über Treppenstufen aus Steinen gewinnen wir nun an Höhe. Der Schweiss beginnt zu rinnen.

 

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So erreichen wir den Gelmerstausee (1860m). Wir wandern rechts weiter. Nun geht es für ein Stück flach weiter. Zum Teil gehen die Felsen direkt in den See runter. Das Weglein ist breit genug. In diesen Passagen sind am Felsen Seile angebracht, wo man sich daran halten kann. Das Weglein führt uns auch mitten durch den Felsen.

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Der Weg steigt nun wieder etwas an. Da hat es herrliche Plätze, um wieder eine Rast einzulegen. Auf der gegenüber liegenden Seite in diesem Tal werden wir etwas später hochsteigen.

 

Nun geht es zuerst einmal leicht  runter.

 

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Dabei überqueren wir über gute Brücklein den Telltibach und den Alplibach. Nun sind wir wieder beim Seeufer unten. Dabei haben wir einen herrlichen Blick über den ganzen See.

 

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Nochmals folgt eine felsige Angelegenheit. Doch bald haben wir den Diechterbach überquert. Nun steigt es wieder an.

 

Bald ist die Wegvergabelung Undrists - Diechter (1884m) erreicht und wir können mit dem Aufstieg zur Gelmerhütte beginnen. Nachdem wir den Diechterbach (1919m) wieder überquert haben geht es steil aufwärts. Steinig ist es da. Ganz weit oben auf dem Felsband ist ganz schwach die Gelmerhütte, unser heutiges Ziel zu sehen. 

 

Die Steine sind Treppenähnlich aufgeschichtet. Ein Tritt um den andern steigen wir hoch. So gewinnen wir an Höhe. Dieser Weg ist nirgends gefährlich. Der Schweiss perlt aus allen Poren. Die Wasser – Fälle rauschen uns in die Ohren.

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Bei Punkt 2224m steht ein Steinmannli, da sehen wir nun unser Ziel viel besser. Kaum merklich ist der Weg etwas weniger steil. Die Hütte kommt langsam näher. Verschwitzt und müde erreichen wir die Hütte (2412m) http://www.gelmerhuette.ch . Diese Hütte verfügt über ein eigenes Wasserkraftwerk. Da kann man mit Warmwasser duschen. Gemütlich kann man da nun den Abend verbringen, mit einem tiefen Blick auf den See hinunter.

 

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Am andern morgen bin ich ein kurzes Stück hochgestiegen und habe diesen Schnappschuss von der Hütte gemacht.

 

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Im neuen morgen geht es nun wieder denselben Weg runter. Welch Glück, dass die Steinstufen nicht hoch sind. Trotzdem ist man froh, wenn man untern beim Undrists - Diechter (1884m) Wegweiser steht.

 

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Da zweigen wir nun rechts ab und wandern etwas oberhalb vom Seeufer mehr oder weniger flach dem See entlang. Nochmals werfen wir einen Blick zurück zur Hütte, die bald aus unserm Blickfeld verschwindet. Auch da gibt es einige stellen, wo mit Seilen gesichert sind.

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Die Zeit reicht gut, um noch einen kleinen Abstecher zur Staumauer zu machen. Da kann man viel über diese Staumauer erfahren. Dabei haben wir nun freien Blick auf die gegenüber liegende Seite vom Haslital.

 

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Flach geht es zurück und direkt weiter zur Gelmerbahn, die steilste Standseilbahn http://www.grimselwelt.ch/bahnen von Europa. Diese runterfahrt ist ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergessen wird. Es geht zum Teil senkrecht runter.

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Unten angekommen erwartet uns die nächste Überraschung. Auf dem Weg zur Haltestelle von Handegg, wandern wir über die Handeggfallbrücke , die  über die Aare führt. Sie verdient ihren Namen zu Recht. Der Tiefblick ist auf diesen Fotos nicht so gut zu erkennen.

 

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Nun sehen wir ganz gut zur Bahn zurück.

 

Noch ein kurzes Stück und wir sind am Ende unserer abwechslungsreichen Wanderung angelangt.

 

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Wanderschuhe sind immer gut.

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Sustenpass Nr.255 oder 1:25'000 Guttannen Nr. 1230. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

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