Andeer – Bagnusch – Cresta – Lavenzug – Innerferrera ca. 5 Std.

 

Anreise

mit öffentlichen Verkehrsmittel oder Auto bis Andeer.

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Andeer (978m) liegt an der San Bernadinoroute (A13). Ein altes Dorf, das im Postkutschenzeitalter grosse Bedeutung hatte.

Bagnusch ist in Andeer angeschrieben. Wir wandern nun in diese Richtung. Bald haben wir den Wald erreicht. Es steigt und steigt. Zum Glück spendet der Wald etwas schatten. Der Weg ist da gut zu begehen, aber leider nicht all zu gut beschildert. Bei Punkt 1261m biegen wir links ab, auf die Alpstrasse. Da ist das wandern schön. Es steigt und steigt, aber immer schön gleichmässig. Nun wird hie und da die Sicht frei ins Tal und auf die umliegenden Berggipfel. In Bagnusch (1730m) haben wir einer unseren Höchstpunkte dieser Höhenwanderung erreicht.

 

Hüreli und Mittaghorn lassen grüssen

 

Der Piz Beverin ist noch mit Schnee bedeckt

 

Nun verlassen wir die Alpstrasse und wandern auf einem Weglein weiter. Es wird nun etwas flacher. Zum Aua da Viadurs ist Trittsicherheit gefragt. Oben Felsen, unten Felsen, aber mit einer gewissen Vorsicht ist es gut zu bewältigen. Nun geht es erst einmal runter. Den Aua Granda und den Aua Pintga  sind bald einmal überquert und so gelangen wir zur

 

Walsersiedlung Cresta (1660m). So wie es da aussieht, wird diese Siedlung nur noch als Ferienort benutzt. Nun geht es runter nach Tgeas (1570m). Da geht es ein Stück über die Wiese runter, der Weg ist da schwer auszumachen. Man kann sich zur linken Seite am Waldrand orientieren. Da erscheint ein Weg, der in  den Wald führt. Dem folgen wir. Kurz nach der Brücke geht es fast in entgegengesetzter Richtung links hoch. Aber nicht all zu weit und wir können wieder rechts abbiegen. Fast flach gelangen wir über Tscheppa (1558m) nach Lavenzug (1570m). Der Blick zurück zeigt uns, wie weit wir schon wieder von Cresta weg gewandert  sind.

Nun steigt es nochmals kräftig an. Zum Glück geht es da durch den Wald. So gelangen wir nach A. Samada Sut (1730m).Viele grosse Steine  wurden in dieser Gegend freigiebig ausgesät, auf dem linken Foto zu sehen. Nun geht es fast flach über Alpweiden. Wir können in Ruhe noch einmal die Gegend geniessen. Da kommen wir zu einer Seilbahn vom Kraftwerk. Wir dürfen sie leider nicht benutzen. Nun geht es runter. Unter uns sehen wir unser Ziel, Innerfererra auf dem rechten Foto. Zwei, drei Kehren und wir sind in Innerfererra (1481m). Im gemütlichen Beizli, gerade bei der Post können wir ruhig auf das Postauto warten. Das uns dann wieder nach Andeer zurück fährt.

 

 

 

 

 

Die Wanderung sollte nur in Wanderschuhen gemacht werden. Genug zu trinken und zu Essen nicht vergessen. Auch ein Regenschutz ist ein muss. Die Wege sind gut. Eine Karte kann an manchen Stellen weiterhelfen, da die Wegweiser nicht immer eindeutig sind und auch Wegmarkierungen zum Teil fehlen.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Safiental Nr.257 u. San. Bernadino Nr. 267 oder 1:25'000 Andeer Nr. 1235 u. Splügenpass Nr. 1255. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch/de/  

 

 

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