Thusis – Hohenrätien – Carschenna – Sils – Thusis ca. 4Std.

 

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Anreise mit Auto und Bahn

bis Thusis

 

Den Fahrplan finden sie unter: www.sbb.ch

 

Wir starten unsere Wanderung in Thusis. Ab dem Kreisel (720m) bei der Migros geht es zuerst auf der Fahrstrasse Richtung Sils runter. Unter der Autobahnbrücke zweigen wir rechts ab und steigen nun das Zickzachweglein zur Ruine Hohenrätien hoch. Wir gewinnen da bald an Höhe. Thusis liegt uns bald zu Füssen. Froh sind wir schon, dass wir da im Schatten hochsteigen können. Die Ruine Hohenrätien kann man gegen Geld besichtigen. Ich bin aber weiter gewandert.

 

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Auf einem Naturfahrweg geht es nun etwas weniger steil weiter. Bald gelangen wir in einen neuen Fahrweg. In gleicher Richtung geht es weiter. Dabei haben wir Tiefblick in die Viamalaschlucht und zurück zur Ruine Hohenrätien und nach Thusis runter. im Hintergrund grüsst uns der noch verschneite Heinzenberg.

 

Bei Punkt 974m macht unser Weg einen Bogen.

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Der Wald ist da auch fertig. Schön sind die Maiensässhüttli gelegen. Die Wiesen sind ein Augenschmaus. Der Weg ist so gut, dass man ruhig in die Runde schauen kann. Es steigt immer gleichmässig an. Bei Punkt 1071m wird es fast flach.

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Wir gelangen wieder in den Wald. Da steigt es für ein kurzes Stück auf einem schmäleren Weglein wieder an. Aber nur für kurz. Welch prächtige Aussicht erwartet uns da auf dem Crap Carschenna (1110m). Der Abgrund unter uns  ist mit einem Drahtnetz gesichert. Eine Bank steht da, um genutzt zu werden. Links sehen wir den Heinzenberg, rechts blicken wir in das Domleschg und in der Mitte wie von einer Schnur gezogen zieht der Hinterrhein seine Bahn durch das Tal hinaus. Gerade darüber grüsst uns der Calanda.

 

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Noch ein kurzer Aufstieg und unser Weg geht auf dem Grat weiter. Rechts, etwas unterhalb hat es eine Brätlistelle. Ich bin nun dem Wegweiser Felszeichnungen gefolgt. Das sind die  ältesten Zeugnisse menschlicher Kultur in der Region der Viamala. Die Felsbilder von Carschenna sind 1965 zufällig durch einen Forstbeamten entdeckt und anschliessend durch das Rhätische Museum freigelegt worden. Auf einem knappen Dutzend Felsplatten, die sich über eine Distanz von ca. 400 m verteilen, sind unzählige Zeichen und Sujets eingraviert. Vergleiche mit zum Teil datierbaren Felszeichnungen lassen am ehesten an eine Datierung in die Bronze- und Eiszeit, etwa 1800 vor Christus denken.

 

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Wir verlassen diese Stätte wieder und gelangen bald wieder auf eine Naturfahrstrasse. Da folgen wir nun dem Wegweiser Campi. Immer gleichmässig geht es runter. Der Wald versperrt uns die mit Ausnahmen die Aussicht.

 

Links blicken wir auf die Ruine Campi.

 

Rechts sehen wir zwischen den Bäumen die Kirche Sant Cassian und das Schloss Baldenstein und das ganze

Tal hinunter.

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Kurz vor Campi zweigen wir links ab auf ein schmales Weglein. Kurz geht es steil runter und dann wird es mehr oder weniger flach. Oberhalb der Bahnlinie entlang wandern wir zum ehemaligen Bahnhof Sils im Domleschg (735m). Die Schienen sind da bald überquert. Noch ein kurzer abstieg und wir stehen mitten im Dorf (683m).

 

Sils im Domleschg

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Thusis  mit Piz Beverin

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Hängebrücke über den Rhein

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Da halten  wir uns an den Wegweiser nach Thusis. Flach ist da der weg. Die Autobahn haben wir schnell unterwandert und den Rhein haben wir auf einer Hängebrücke (672m) überquert. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof (697m). Das letzte Stück von unserer Wanderung steigt noch etwas an.

 

Diese Wanderung kann man auch sehr gut mit Kindern machen.

Wanderschuhe sind immer gut.

Regenschutz, zu Trinken und ein Picknick sollten immer im Rucksack sein.

 

Die Wanderroute ist proportional gezeichnet.

Die Wanderung finden sie auf folgenden Landeskarten: 1:50'000 Safiental Nr.257 oder 1:25'000 Thusis Nr. 1215. Sie können sie bestellen unter: http://www.swisstopo.ch

 

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